Alte Musik Innsbruck 2020

3 Dr. Karl Gostner, Obmann Innsbruck Tourismus Georg Willi, Bürgermeister der Landeshauptstadt Innsbruck Foto: iStock /Furtseff, sorendls;TirolerLandesmuseen u n l i m i t e d A L T E M U S I K I N N S B R U C K Das heurige Musikjahr steht ganz im Zeichen von Ludwig van Beethoven. Wenn seine Werke in historischer Praxis und auf Originalinstrumenten aufgeführt werden, fällt dies unter die Alte Musik, wie wir sie mit der Innsbrucker Szene für Alte Musik definiert ha- ben. Daher möchte ich auf die Beethoven-Gala der Barock- instrumentalisten am 8. März und das Festwochenkonzert mit der Leonoren Ouverture am 17. August im Dom besonders hinweisen. Interessant wird auch, wie Fernando Paër den Fidelio-Stoff in seiner Oper Leonora, die wir bei den Fest- wochen sehen werden, verarbeitet. Wir können uns also wieder auf schöne und spannende Musikabende freuen, und ich hoffe, einige davon mit Ihnen gemein- sam genießen zu können. A L T E M U S I K N E U E N T D E C K E N Alte Musik hat in Innsbruck Tradition und die Festwochen der Alten Musik stellen unum- stritten einen jährlichen Glanz- punkt imMusikgeschehen dar. Sie zeigen, seit 44 Jahren, wie jung, wie unverstaubt sich Alte Musik präsentieren kann. Ein Beweis dafür, dass Musik nicht nur Sprachgrenzen überwin- det, sondern auch über die Zeit hinweg Generationen in ihrer Liebe zur Musik miteinander verbindet. Was damals die Zuhörerinnen und Zuhörer erfreute, findet auch heute ein begeis- tertes, oft fachkundiges Publikum. Die OrganisatorInnen der Festwochen bemü- hen sich nicht nur, bestehenden Hunger auf Alte Musik zu stillen, sondern auch Neugier und Appetit für diese Kunst im weiteren Kreis zu wecken. Angezogen von den historischen Spielstätten und der Idee folgend, Musik im Originalklang zu hören, lassen sich immer mehr von der Begeisterung für Alte Mu- sik, für historische Instrumentierung und unbekannte Interpretationen bekann- ter Geschichten anstecken. Gerade die Alte Musik ist fähig, uns immer wieder zu überraschen, und das macht süchtig. Ich wünsche den Festwochen der Alten Musik eine erfolgreiche Saison 2020. Uns allen wünsche ich viele überraschende musikalische und daher „süchtig- machende“ Momente. © Julia Türtscher, Christian Forcher V O RWO RT

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